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26.02.2023
Wie war das mit der Stromlücke?
Eigenstromanteil und Autarkiegrad im Februar 2023

  
Das PV System besteht aus einer PV Fläche mit 3.2 kWp und Südwestausrichtung sowie einer PV Fläche mit 7 kWp auf der Nordostseite. Diese grössere Fläche bringt im Februar noch relativ wenig Ertrag, so dass hauptsächlich der kleine PV Generator auf der Sonnenseite das Haus Versorgt. Ein Batterispeicher mit 10 kWh Kapazität erlaubt Tagsüber das Speichern der Überschussenergie für die Nacht.
Nachdem der Januar 2023 im Schweizer Mittelland sehr trübes Wetter gebracht hatte, änderte sich das Wetter ab dem 7. Februar und erlaubte konstannte PV Erträge zwischen 10 und 20 kWh pro Tag. Da wir in der Ersten Woche noch in den Ferien waren, ergab sich aus dem Ertrag von knapp 10 kWh pro Tag trotzdem fast 100% Autarkie, da der Hausverbrauch bei nur gut 5kWh pro Tag lag.
Der hohe Verbrauch am 5. Februar resultierte aus dem Verbrauch der Waschmaschiene nach der Rückkehr aus den Ferien. Anschliessend stabilisierte sich der Verbrauch bei ca. 15 kWh pro Tag. Die Produktion bewegte sich durchschnittlich leicht darüber, weshalb an vielen Tagen nach Aufladen der Batterie ein Überschuss ins Netz eingespiesen werden konnte.


In der Billanz hat das Haus somit schon im Februar mehr Energie produziert, als es verbraucht hat.Von einer Stromlücke also bereits im Februar keine Spur. Mit genügend PV Leistung lässt sich ein Haus bereits ab Februar mit Eigenstrom zu einem hohen anteil selbest versorgen.
Die tatsächliche Winterlücke besteht somit hauptsächlich zwischen Mitte November und Mitte Februar. In dieser Zeit muss die Energie aus den Speicherseen kommen, eine Batterie die bereits vorhanden ist und nur richtig genutzt werden muss. Wenn die Pegelstände der Speicherseen dann im März und April auf den Tiefstand gesunken sind, muss in Zukunft mit Überschuss Solarstrom Wasser in die Seen hochgepumpt werden, um bis zur Schneeschmelze im Frühsommer, bei fehlendem Sonnenschein, Energie liefern zu können.
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